Der Verein Little Angel e.V. unterstützt auch in Not geratene Familien in Kenia.

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Esther und ihre Familie kennen wir bereits seit 2011. Sie ist alleinerziehend mit drei Kindern, wußte an vielen Tagen nicht, wie sie ihre Kinder ernähren sollte, insbesondere wenn sie nicht viel an ihrem kleinen Teigwaren-Stand verkaufen konnte. Als sie noch mit ihrem Mann zusammen lebte, hat sie als „ungelernte“ Lehrerin gearbeitet. Sie liebte ihren Job. Allerdings wurde sie nach der Geburt der kleinen Rose von dem Direktor der Schule gekündigt und ihr Mann hat sie verlassen. Wir haben sie, dank einer Sponsorin, unterstützen können und Schulgebühr für die Kinder bezahlt. Die beiden Jungs sind Klassenbeste! Ohne unserer Unterstützung wäre es nicht möglich, die Kinder zur Schule zu schicken. Nun werden wir Esther eine Fortbildung zur „anerkannten“ Lehrerin ermöglichen, damit sie sich selbst eine Zukunft aufbauen kann. Aufgrund dieser Zusage hat sie einen neuen Job als Lehrerin gefunden und sie erhält ein monatliches Gehalt (anfänglich gering – 50 Euro), welches sich in zwei Jahren -nach Ende der Fortbildung – steigern wird. Für ein eigenständiges Leben in der Zukunft!

 

 

Christopher war 2011 bei einem Unfall verwundet worden und verlor seinen Job. Seine Frau, die ihn versuchte gesund zu pflegen, verlor dadurch ebenfalls ihren Job als Wäscherin. Er hatte kein Geld für einen Arzt, die beiden Kinder mussten von der Schule genommen werden, da das Schulgeld nicht bezahlt werden konnte. Die Familie hungerte, als wir sie 2011 kennengelernt haben. Sie lebten zu viert in einem kleinen Zimmer ohne Strom und Wasser. Eine dreckige Matratze war ihr einziges „Möbelstück“. Wir bezahlten die Arztkosten, kauften Essen und Christopher ein gebrauchtes Motorrad, damit er als PikiPiki-Fahrer (Motorradtaxi) selbstständig seinen Lebensunterhalt für die Familie verdienen kann. Ende 2012 besuchten wir die Familie wieder. Die Kinder waren herausgeputzt, der Raum war mit einem Bett, einem Sofa und einem Tisch durch seine eigenen Einnahmen ausgestattet worden. Christopher war stolz und strahlte. Ende 2014 trafen wir ihn wieder. Er hatte sich mittlerweile ein neues Motorrad gekauft, spart für ein TukTuk (motorisiertes Dreirad) und der Familie geht es weiterhin in den bescheidenen Lebensumständen gut. Mit 500 Euro konnten wir der Familie nachhaltig ein besseres Leben ermöglichen und wir freuen uns unendlich darüber!!!

 

TukTukHilfe zur Selbsthilfe